Kirsten Bucher, Frankfurt am Main

Preisträger „Große Häuser, kleine Häuser – Ausgezeichnete Architektur in Hessen“ 2008-2013

Silvertower, Frankfurt am Main

Frankfurt am Main

Kirsten Bucher, Frankfurt am Main

Silvertower, Frankfurt am Main

Frankfurt am Main
Projekt
Silvertower
Architekt
schneider+schumacher Bau- und Projektmanagement GmbH, Frankfurt am Main
Bauherr
Commerzbank AG, Frankfurt am Main

Bis 1990 war der Silvertower in Frankfurt am Main, 1978 von ABB Architekten errichtet, mit 166 Metern das höchste Gebäude Deutschlands. Das Hochhaus aus vier Einzelbaukörpern sticht durch seine vorgehängte, silberne Aluminium-Glas-Fassade und den „runden Ecken“ mit teilweise gebogenen Fensterscheiben unter den Frankfurter Wolkenkratzern hervor. Die Generalsanierung umfasste die Regelgeschosse, Fassaden, Dächer und Erschließungskerne sowie die Haustechnik. Zusätzlich wurde das Foyer saniert und umgebaut. Die behutsame, nachhaltige Revitalisierung berücksichtigte dabei die Bestandssituation, im Inneren wurden mit eigens entwickelten Design-Elementen Akzente gesetzt. Eine neue Fassade mit Dreifach-Verglasung ersetzt die Bestandsfassade – unter Beibehaltung der ursprünglichen Aluminiumverkleidungen, um das Erscheinungsbild des ursprünglichen Entwurfes zu erhalten. Nach der Sanierung wurde das Gebäude mit DGNB Silber zertifiziert.

www.schneider-schumacher.de

Beteiligte Fachplaner

  • enco energie consulting GmbH, Frankfurt am Main (Haustechnik H/L/S/K)
  • a+f Fassadenplanung, Frankfurt am Main
  • Dr. Mühlschwein Ingenieure GmbH, Dreieich (Tragwerk)
  • Belzner Holmes Light Design Engineering, Stuttgart
  • Lemon Consult GmbH, Zürich (Energiedesign)
Kirsten Bucher, Frankfurt am Main
Kirsten Bucher, Frankfurt am Main
Kirsten Bucher, Frankfurt am Main
Kirsten Bucher, Frankfurt am Main
Kirsten Bucher, Frankfurt am Main
Kirsten Bucher, Frankfurt am Main
Kirsten Bucher, Frankfurt am Main
Kirsten Bucher, Frankfurt am Main

Preisträger

„Große Häuser, kleine Häuser – Ausgezeichnete Architektur in Hessen“ 2008-2013 – Martin-Elsaesser-Plakette

Juryurteil

Eine vorbildliche Hochhaussanierung, die konsequent die Architektur der 1970er Jahre in den Mittelpunkt stellt. Die Reduzierung des eigenen Gestaltungswillens zugunsten der Aufwertung des Bestands zeugt von reifem Umgang mit der jüngeren Baugeschichte. Es gelingt den Architekten durch feingesetzte Eingriffe, etwa im Foyer und an den Decken, das Gebäude in seiner Struktur und innenräumlichen Proportion aufzuwerten. Auf diese Weise erhält das Hochhaus trotz der Angemessenheit der gesetzten Mittel einen zeitgemäßen Charakter.