Thomas Eicken, Mühltal

Preisträger „Große Häuser, kleine Häuser – Ausgezeichnete Architektur in Hessen“ 2008-2013

Opernturm, Frankfurt am Main

Frankfurt am Main

Thomas Eicken, Mühltal

Opernturm, Frankfurt am Main

Frankfurt am Main
Projekt
Opernturm
Architekt
PROF. CHRISTOPH MÄCKLER ARCHITEKTEN, Frankfurt am Main
Bauherr
Opernplatz Property Holdings GmbH & Co.KG, Frankfurt am Main

Der Opernturm bildet mit der Alten Oper und den Hausfassaden am Platz ein großstädtisches Ensemble. In klassischer Form ist der Turm in einen Sockel mit einladender Eingangshalle, in einen Mittelteil mit Büronutzung und in einen markanten Kopf mit der „Stadtloggia“ unterteilt. Die 18 Meter hohe Eingangshalle ist in ihren Proportionen einmalig in Deutschland. Die Turmfassade, verkleidet mit hellem portugiesischen Kalkstein, spart als Fensterfassade im Vergleich zur Ganzglaskonstruktion deutlich Energie ein. Der Blockrand aus horizontal kanneliertem Naturstein greift Höhe und Materialität der ursprünglichen Bebauung auf. In den zweigeschossigen Arkaden befinden sich Läden und Gastronomie, die die Westseite des Opernplatzes beleben. Mit dem Bau des Opernturms wurde außerdem eine zuletzt versiegelte Fläche von 5.500 Quadratmetern als Grünfläche an den angrenzenden Rothschildpark zurückgegeben; der fast vergessene Park öffnet sich nun wieder großzügig zur Innenstadt.

www.chm.de

Beteiligte Fachplaner

  • Adelheid von Schönborn, Muhr am See (Garten und Landschaft)
  • B+G Ingenieure Bollinger und Grohmann GmbH, Frankfurt am Main (Tragwerk)
  • Grontmij GmbH, Frankfurt am Main (Tragwerk und Baumangement)
  • Emmer Pfenninger Partner AG, Münchenstein (Fassadenberatung und -planung)
  • LichtVision, Berlin
Thomas Eicken, Mühltal
Thomas Eicken, Mühltal
Thomas Eicken, Mühltal
Thomas Eicken, Mühltal
Wolfgang Leihener, Kronberg im Taunus
Wolfgang Leihener, Kronberg im Taunus
Wolfgang Leihener, Kronberg im Taunus
Wolfgang Leihener, Kronberg im Taunus

Preisträger

„Große Häuser, kleine Häuser – Ausgezeichnete Architektur in Hessen“ 2008-2013 – Martin-Elsaesser-Plakette

Juryurteil

Das Hochhaus überzeugt mit einer zeitlosen Anmutung und den gelungenen Proportionen der klassischen Dreiteilung aus Sockel, Mittelteil und Kopf. Es fügt sich durch die stimmig gewählte Gliederung des Sockels wie selbstverständlich in die Umgebungsbebauung ein und schafft in seiner Ausrichtung und Zugänglichkeit eine echte Aufwertung des Kontextes. Die sorgfältige Detaillierung aus hochwertigem Material verleiht dem Komplex eine weltläufige Eleganz.